
Die letzten Entscheidungen sind gefallen und es wurden noch ein paar Ergebnisse nachgereicht.
Wir gratulieren Patrick Langkau zum Clubmeistertitel. Patrick, der mit guten Ergebnissen in der Oldie-Kartslalom-Meisterschaft überzeugte. Hier belegte er den 2. Platz in der Gesamtwertung. Ferner gewann er noch 2 Clubläufe und setzt so die Familien Tradition weiter fort.
Auf dem 2. Platz folgt Fabian Mohr, der als Beifahrer im historischen Gleichmäßigkeits-Sport unterwegs war. Fabian der meist im Süddeutschen Raum im Einsatz ist belegte in der Gesamtwertung der ITR Classic Rallye Serie den 3. Platz.
Die meisten Klassensiege (8) und doch nur Dritter der Clubmeisterschaft des MSC ist Jens Rötter. Jens ist in der RCN Serie auf dem Nürburgring unterwegs, wo er in der Gesamtwertung den 7. Platz von 149 gewerteten Teams belegt. In der Juniorwertung wurde Jens leider knapp geschlagener zweiter. Eine bessere Platzierung wurde nur durch die geringe Teilnehmerzahl in seiner Klasse verhindert. Ferner hatte Jens noch einen Gaststart im VLN Junior Team auf dem Nürburgring und nahm noch an einem Clublauf teil.
Insgesamt haben die Fahrer und Copiloten des MSC Gütersloh an 139 Veranstaltungen von der Oldtimer Ausfahrt, über Kartslalom Veranstaltungen, den Nürburgringserien GLP, RCN, VLN diversen Rallyes im Nationalen Bereich bis zur Historic Rallye Europameisterschaft teilgenommen.
Hier bei fielen ein Gesamtsieg (Hankzell Soltitude Historic, Fabian Mohr) und 24 Klassensiege ab.
Euer Sportleiter
| Platz | Name | Punkte | Veranstaltungen |
|---|---|---|---|
| 1. | Langkau, Patrick | 6002 | 13 |
| 2. | Mohr, Fabian | 5767 | 17 |
| 3. | Rötter, Jens | 5600 | 10 |
| 4. | Gudermann, Frank | 5557 | 11 |
| 5. | Rogalski, Peter | 4582 | 7 |
| 6. | Oberteicher, Martin | 3872 | 6 |
| 7. | Großelanghorst, Wolfgang | 3747 | 9 |
| 8. | Pfeiffer, Wolfgang | 3683 | 6 |
| 9. | Nottebrock, Dirk | 3304 | 5 |
| 10. | Lüke, Heinz | 3067 | 6 |
| 11. | Kleinemenke, Ralf | 2961 | 5 |
| 12. | Windt, Ulli | 2937 | 4 |
| 13. | Kramer, Hannes | 2588 | 4 |
| 14. | Sonntag, Gerd | 2395 | 7 |
| 15. | Reineke, Erwin | 1746 | 3 |
| 16. | Bökamp, Lothar | 1733 | 2 |
| 17. | Ellermann, Claus | 1371 | 2 |
| 18. | Fölling, Franz | 1350 | 4 |
| 19. | Röver, Hartmut | 1288 | 3 |
| 20. | Weltken, Uli | 1210 | 2 |
| 21. | Brink, Burghard | 983 | 2 |
| 22. | Nieweg, Uli | 938 | 1 |
| 23. | Kierse, Matthias | 915 | 1 |
| 24. | Rötter, Franz | 913 | 2 |
| 25. | Bollweg, Josef | 806 | 3 |
| 26. | Glasewand, Rainer | 673 | 2 |
| 27. | Jürgen Noll | 610 | 2 |
| 28. | Neuhaus, Claus | 438 | 1 |
| 29. | Helfthewes, Werner | 265 | 1 |
| Platz | Name | Punkte | Veranstaltungen |
|---|---|---|---|
| 1. | Preuss, Marvin | 3620 | 9 |
| 2. | Gudermann, Luca | 2656 | 13 |
| 3. | Beyer, Felix | 2506 | 12 |
| 4. | Haberkost, Christoph | 1335 | 4 |
| 5. | Sunderkötter, Noel | 496 | 5 |
Am
vergangenen Wochenende fand
die Rally Costa Brava der vorletzte Lauf zur FIA Historischen Rally
Europameisterschaft bei widrigen Wetterverhältnissen mit Start und Ziel
in
Lloret de Mar statt. Vom MSC Gütersloh waren Wolfgang Pfeiffer / Ulli
Windt,
Gerd Sonntag / Ann-Kristin Rassenhövel, Claus Ellermann / Harald Siems,
Richard
Owen / Reiner Glasewald sowie bei der Regularity Rally -Erwin Reineke /
Fabian
Mohr am Start. Für
Claus und Harald kam das Ende
schon in der ersten Prüfung mit Benzinpumpen Defekt. In der vorletzten
Prüfung riss
die Antriebswelle am Porsche von Wolfgang und Ulli ab und somit sahen
die
beiden das Ziel auch nicht. Besser lief es für Gerd und Ann-Kristin, sie belegten am Ende den zweiten Platz in der Klasse und den dreizehnten Platz in der Gruppe. Auch wenn Richard und Reiner als letzte in Wertung im Ziel waren, so holten auch sie wertvolle Punkte für die Teamwertung. Erwin und Fabian fuhren bei der Regularity zwar knapp am Podest vorbei, wurden aber am Ende hervorragende vierte im Gesamt. (klick
auf Foto zum vergrößern) |
Am Samstag, 24.
September fand
die 30. ADAC Reckenberg Rallye statt. Vom MSC Gütersloh fuhr Wolfgang
Pfeiffer mit
seinem Porsche 911S als Vorwagen (VIP-Shuttle) der 200er Rallye einige
Gäste
über die Prüfungen. Bei
den Retros (Gleichmäßigkeit) gingen
Franz Fölling / Hartmut Röver – Mitsubishi Starion, Heinz Lüke / Martin
Oberteicher – Sunbeam Tiger, Joachim Knollmann / Dirk Nottebrock –
Volvo P 122S,
Ralf Kleinemenke / Nina Kleinemenke – Volvo PV 544 sowie Ulrich Weltken
/ Hartmut
Löppenberg – Mitsubishi Lancer an den Start. Beim Team Fölling / Röver war leider schon auf der dritten Sonderprüfung, aufgrund eines übergerutschen Zahnriemens Schluss. Nicht besser erging es dem Team Knollmann / Nottebrock auf der fünften von sechs Wertungsprüfungen verabschiedete sich am Volvo die Zylinderkopfdichtung. Mit Kleinemenke /
Kleinemenke
Platz 19, Lüke / Oberteicher Platz 14 sowie Weltken / Löppenberg mit
einem hervorragenden 3. Platz von 42 gestarteten Fahrzeugen sahen noch
drei Teams des MSC die Zielflagge. |
zwei
Team´s des MSC Gütersloh starteten bei der 52.
Rallye Wartburg. Franz
Fölling / Hartmut Röver
auf Volvo 122S und Ralf Kleinemenke / Richard Lüke auf Volvo PV544. Hans
Peter Lohmann aus Gütersloh
Rallyefahrer aus DKW Zeiten, hat seinen Wohnsitz in Eisenach und
betreute die beiden Teams während der Rallye. Bei
einer harten aber schönen Rallye
war am Ende ein Klassensieg für Fölling / Röver u. ein 6. Platz für
Kleinemenke / Lüke zu verbuchen. Diese Rallye ist zu |
Unser Clubmitglied Reiner Glasewald konnte mit seinem Rallyepiloten Dr. Richard Owen aus Kanada für den MSC Gütersloh wertvolle neun Punkte zur Manschaftswertung Historische Rallye Meisterschaft beitragen , dritter Platz in der Gruppe und in der Klasse . Das Team Ludwig Kuhn / Klaus Hopfe auf Porsche startete Für den MSC Gütersloh und steuerten 7 Punkte zur Manschaftswertung bei. 4. Platz in der Klasse und 5. Platz in der Gruppe. Franz Fölling mit ganz neuer Aufgabe siehe Fotos. Die Rallye Mecsek Historic in Ungarn war der 4. Lauf zur Meisterschaft und einer der härtesten , bei Temperaturen von 39 Grad an beiden Tagen. |
„Wenn
jemand
eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ (Mathias
Claudius)
Ypern,
Ypres und Ieper. Drei unterschiedliche Namen für ein und
denselben Ort
in Flandern. Am 24. und 25. Juni Austragungsort eines Laufes zur FIA
Historischen Rallye-Europameisterschaft, zur nationalen Historischen
Rallye-Meisterschaft und zur Intercontinental Rally Challenge (IRC).
Insgesamt
etwa 230 Teams am Start. Die Prüfungen wie immer: ultraschnell und
materialmordend! Vom Team Germany 1 – MSC Gütersloh stellten sich leider nur drei Teams dieser Herausforderung: Ludwig Kuhn/Klaus Hopfe, Gerd Sonntag/Ann-Kristin Rassenhövel und Wolfgang Pfeiffer mit mir als Co. Was
wir drei Teams bei der Ypres Historic erlebten,
reicht normalerweise aber für eine ganze Saison. Aber lasst es Euch
schön der
Reihe nach erzählen. Problem 1: Gerd
und ich haben bei der „Rallye Grönegau“ mit dem weißen Mitsubishi ein
Verkehrschild umgenagelt. Das Auto kam deshalb zu den Knöbels zur
Behandlung
und war nicht einsatzbereit. Also musste das alte rote Auto, das viel
weniger
Leistung hat, wieder ran Problem 2:
Wolfgang war der Probleme mit der Zündung mehr als überdrüssig und
entschloss
sich kurzfristig, am Wochenende noch bei Wolfgang Reile vorbei zu
schauen. Das
Problem sollte endgültig aus der Welt geschafft werden. Von Stuttgart
wollte er
dann direkt nach Ypern fahren. Ich habe mich deshalb wegen einer
Mitfahrmöglichkeit an Gerd gewendet. Der stellte seinen Zeitplan um und
versprach, mich am Montagmorgen um 09:30 in Hamm am Hauptbahnhof
abzuholen. Da
die Strecke Hamburg-Bremen aber ab 02:00 morgens bestreikt wurde, hatte
ich das
erste Problem. Irgendwie erreichte ich dann doch den Zug ab Bremen und
schaffte
es rechtzeitig bis Hamm. Problem 3:
Irgendwann in der Gegend von Eindhoven teilte mir Wolfgang telefonisch
mit,
dass sein Mietwagen-Vertrag gekündigt worden sei, da er auf einer
„black list“
stehe und das ich mich mal um ein Mietauto kümmern solle. Nicht
einfacher als
das – dachte ich. AVIS angerufen und einen „Citroen C3 oder ähnlich“
gebucht.
Eine Stunde später dann einen Anruf des Vermieters aus Kortrijk: „We
don’t rent
a car to you because you are a rallye-driver!!“ Aus Erfahrung klug
geworden
hatte die Station die gesamten Nennlisten aller drei Veranstaltungen
zur „black
list“ erklärt. Kein Teilnehmer bekam einen Mietwagen! Uns blieb nur
übrig, die
Prüfungen mit dem „Transporter“ abzufahren. Problem 4:
Am Freitagabend dann der Start zur WP 1 und ein ängstliches Horchen auf
Zündung
und Vergaser. Hörte sich gut an – bis zu Km 7,33! Da gab es plötzlich
ein
hässliches Rasseln und wir hatten keinen Vortrieb mehr. Nach etwa drei
Stunden
wurde die Prüfung geschlossen und der Schlusswagen schleppte uns zum
Service,
der hinter der Prüfung auf uns wartete. Peters Diagnose: Es ist die
Halbwelle.
Wolfgangs Entscheidung: Ausbauen, neue einbauen, morgen machen wir
weiter. Ich
uns beim Leiter für den Re-Start angemeldet und kurz nach zwei Uhr den
Wagen
ins Parc Ferme gebracht. Dann ab ins 45 Km entfernte Hotel und
schlafen.
(Dachten wir). Problem 5: Marlies
und Wolfgang konnten ihre Zimmertür nicht öffnen. Irgendwie
funktionierte die
elektronische Karte nicht. Auch der eilig herbeigerufene Besitzer
schafft es
nicht, die Tür zu öffnen. Auch nicht mit einem normalen Schlüssel. Also
gab er
ihnen das Zimmer nebenan und Zahncreme Problem 6:
Mit einer Strafzeit von 15 Minuten nehmen wir die Rallye am Samstag
wieder auf.
Da nur drei der Teilnehmer in der Kategorie 1 bei der FIA
eingeschrieben sind,
geht es um wertvolle Punkte. Die wollen wir uns holen. Die zweite
Sonderprüfung
wird kurz vor unserem Start abgebrochen. Unfall auf der Strecke. Arzt,
Rettungswagen und WP-Leiter fahren raus. Nach 15 Minuten wird die
Prüfung
abgesagt. Die spätere Begründung: „SS Watou was terminated after
starting
number 202 had an accident with a police car in the SS“ Unglaublich,
aber wahr!
Auf einer Prüfung knallt der Escort in einen Streifenwagen der Polizei!
(Ich
habe mir die offizielle Mitteilung des Veranstalters eingerahmt). Problem 7: Ein
Hilfsposten steht winkend an der Zufahrt zur WP und informiert die
ankommenden
Teilnehmer über die Absage. Ludwig und Klaus fahren deshalb auf dem
kürzesten
Weg zur nächsten Prüfung. Dort lässt man sie jedoch nicht starten, denn
sie
haben in dem Durcheinander vergessen, die ZK an der ausgefallenen
Prüfung zu
stempeln! Disqualifiziert wegen fehlender ZK! Problem 8:
Wolfgang und ich fahren die Prüfungen locker herunter. Die Esten haben
mindestens 15 Minuten Vorsprung, die Finnen mindestens 5 - sie waren
Freitag vor
der dritten WP ausgefallen. Da ist nichts zu machen. Warum also rasen?
Vor der
vorletzten WP informiert uns Kurt Vanderspinnen über den Ausfall des
finnischen
Teams. Plötzlich sind wir schon Zweiter! (Wenn wir ins Ziel kommen.)
Auf der
Rampe freuen wir uns über unser Ankommen und die wichtigen Punkte in
der EM.
Hinter der Rampe steht Jan Knöbel und informiert uns darüber, dass die
Esten
„mit mächtigen Probleme kämpfen und fast 30 Minuten verloren haben.“
Laut Adam
Riese hätten wir dann ja gewonnen. Morgens um 01:30 Uhr soll der
Aushang sein.
Wir müssen also warten. Ich gehe zum Büro des Veranstalters. Mal sehen,
ob ich
vorher was heraus bekomme. Gott sei Dank kenne ich den Steward des
belgischen
Verbandes seit vielen Jahren, der muss mir was sagen. Als der mich aber
sieht
sagt er nicht: „Ihr habt gewonnen“, sondern: „Warum seid ihr denn nicht
über
die Zielrampe gefahren?“ Ich denke, ich breche zusammen. Er besorgt
sich die
Bordkarte und siehe da, die Sache ist erledigt. Problem 9:
Der Aushang kommt. Wir sind zweiter in der Klasse und Dritter in der
Kategorie.
Aber irgendetwas stimmt nicht. Das gibt auch das Team aus Estland zu,
das sich
schon mit einem zweiten Platz abgefunden hat. Unsere Gesamtzeit ist
viel zu
hoch. Ich also wieder in das Büro, mir den Fahrtleiter und den
Fahrer-Verbindungsmann geschnappt und die einzelnen Zeiten
kontrolliert. Nach
einiger Zeit wird der Fehler gefunden. Man hat uns für die fehlenden
drei WPs
nach den viel strengeren nationalen Regeln bestraft und nicht nach den
FIA-Regeln. Aus dem Rückstand auf die Esten wird somit ein Vorsprung
von etwas
mehr als 20 Minuten!!!. Zweiter in der Kategorie und erster in der
Klasse.
Volle Punktzahl für uns! (Kurt Vanderspinnen hat uns zwar geschlagen,
aber er
ist in diesem Jahr kein FIA-Fahrer.) Tiefes Durchatmen, herzliches
Umarmen und
ab ins Hotel, das wir kurz nach drei Uhr erreichen. Da die Zimmertür
problemlos
aufging, gab es keine weiteren nennenswerten Ereignisse. Bei
all‘ meinen Schilderungen kommt die Leistung von
Gerd Sonntag und Ann-Kristin Rassenhövel ein wenig zu kurz. Gerd und
Ann-Kristin haben sich super geschlagen und beenden die Veranstaltung
auf Platz
zwei in der Klasse und Platz 25 im Gesamtklassement. Herzlichen
Glückwunsch. Ulli Windt |
|
Wieder ein Klassensieg
|
Bei der Retro
Rallye die im Rahmen der 4. ADAC Rallye Grönegau am 11. Juni stattfand
und auf Gleichmäßigkeit gefahren wurde, errangen Ralf Kleinemenke /
Martin Oberteicher auf Volvo PV544 bei ihrer ersten gemeinsamen
Veranstaltung den Gesamtsieg. Nachdem sie die
ersten zwei Sonderprüfungen total verhauen hatten, steigerten sie sich
auf den folgenden Prüfungen und konnten am Ende mit 2/10 Sekunden
Vorsprung den Gesamtsieg einfahren. Genau anders
herrum lief es für den Newcomer des MSC Gütersloh, Robert Kempin mit
der Erfahrenen Copilotin Ann-Kristin Rassenhövel die sonst mit Gerd
Sonntag in der historischen Rallye EM unterwegs ist. Auf den ersten
drei Sonderprüfungen fuhren die beiden fast auf die Sekunde ins Ziel
und belegten bis dahin den zweiten Platz im Gesamt. Doch die beiden
letzten Prüfungen sollten das Blatt wenden, am Ende belgten sie den
immer noch hervorragenden 16. Platz von 36 gestarteten Teams. Als drittes Team gingen Wolfgang Rosteck (AC Bielefeld) / Hannes Kramer an den Start. Die alten Hasen bewiesen das sie noch nichts verlernt hatten und belegten am Ende den 12. Platz im Gesamtklassement. Bei den "Schnellfahrern" waren vom MSC Gütersloh, Gerd Sonntag / Ulli Windt auf Mitsubishi Lancer "EVO 0" am Start. Der nach "Anhang K" aufgebaute und für diese Rallye mit einem Kat bestückte Lancer, hatte gegen die um 25 Jahre jüngeren Autos in seiner Klasse kein Chance. Dennoch konnte der 3. Platz in der Klasse sowie der 39. Platz von 66. gestarteten Fahrzeugen im Gesamt belegt werden. (klick
auf Foto zum vergrößern)
![]() Gerd Sonntag / Ulli Windt Ralf Kleinemenke / Martin Oberteicher
![]() Wolfgang
Rosteck / Hannes Kramer
Robert Kempin /
A.-K. Rassenhövel |
Am 4.
Juni veranstaltete die AUTO
ZEITUNG die 2. Youngtimer Tour 2011. Start war im Düsseldorfer
Meilenwerk. Von
hieraus ging es für die 94 Teilnehmer, darunter Dirk Nottebrock /
Matthias
Kierse vom MSC
Gütersloh auf die rund
300 Kilometer lange Tour durch die Eifel. Eingeteilt
wurden die Fahrzeuge
in Sanduhr-Klasse und Elektronik-Klasse, wobei nochmal unterschieden
wurde in
Hersteller- und Privatwertung. Die
erste Gleichmäßigkeitsprüfung
wurde auf der ADAC
Fahrsicherheitsanlage
Rhein – Erft in Weilerswist gefahren. Mit einer Abweichung von 0,37
sec. begann
für die beiden Teilnehmer des MSC Gütersloh der Tag eigentlich ganz
verheißungsvoll. Wenn man bedenkt das das ihre erste gemeinsame Tour
war. Weiter
ging es über die schönsten
Straßen der Eifel bis nach Firmenich, wo in „Eicks Restaurant“ die
Mittagspause
eingelegt wurde. Bis hier hin wurden noch 4 Gleichmäßigkeitsprüfungen
absolviert. Bis auf eine – die Stoppuhr lief nicht an – waren auch
diese noch
verhältnismäßig gut. Nach
der Mittagspause wurden noch
4 Prüfungen absolviert und die Tour führte wieder zurück nach
Düsseldorf, wo
dann das Ziel auf der Einkaufsmeile Königsalle war. Die Siegerehrung fand am Abend im Meilenwerk statt. Nach dem Aushang der Ergebnisse waren die beiden MSC’ler doch sehr verwundert über die durchaus erfreuliche Platzierung, sie belegten am Ende den 4. Platz von 41 gestarteten Fahrzeugen in der Elektronik – Klasse. zum vergrößern
der Bilder drauf klicken
|
Erfolgreich
bei den Legends of Speed Der Motorsportclub Zwickau e. V. veranstaltete vom 19. - 21. Mai die "Legends of Speed", eine Rallye für historische Fahrzeuge mit 17 Sonderprüfungen auf Bestzeit. (www.legends-of-speed.de) Start und Ziel der Rallye war in Dresden. Der Veranstalter hat sich bemüht, Topfahrer und Fahrzeuge aus der Rallyeszene an den Start zu bringen. So starteten unter anderem: Armin Schwarz auf Lancia 037 Rally (Originalauto von Makku Alèn aus der WM von 1983, Jürgen Stehr auf Mercedes 500 SL (2. Platz Hunsrück Rallye 1982), Peter Arndt auf Fiat 124 Abarth Spider (Originalauto Rallye EM, EM Titel 1972. Der MSC Gütersloh war mit 6 Teams am Start und konnte am Ende die Team und Nationenwertung für sich entscheiden. Hinter dem Gesamtsieger Heinz-Walter Schewe / Gerd Ottenburger auf Porsche 930 Turbo belegten die Publikumslieblinge vom MSC Gütersloh Burghard Brink / Lothar Bökamp auf Lancia Stratos den 2. Platz im Gesamtklassement. Auch die anderen Teammitglieder fuhren hervorragende Ergebnisse ein und kompensierten damit den frühen Ausfall von Wolfgang Pfeiffer / Ulli Windt, die ihren Porsche 911 T nach der ersten Wertugsprüfung mit Motorproblemen abstellen mussten. 4.
Platz Gesamt und Sieg in der Klasse K69 Dr. Reiner Schwedt /
Hans-Werner Woll auf Ford Escort 1600 5.
Platz Gesamt und Sieg in der Klasse K81 Claus Ellermann / Harald Siems
auf Porsche 911 Carrera 8. Platz Gesamt und 2. Platz Klasse K81 Franz Fölling / Hartmut Röver auf Mitsubishi Lancer GSR 10. Platz Gesamt und 3. Platz Klasse K81 Dr. Gerd Sonntag / Ann-Kristin Rassenhövel auf Mitsubishi Lancer GSR
Bilder von der Legends of Speed Videos von der Legend of Speed |
Erneuter
Klassensieg in der Klasse RS 2
|

Einen Saisonstart nach Maß feierte Jens Rötter vom MSC Gütersloh beim 1. Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN). Mit seinem rd. 150 PS-starken Ford Puma absolvierte er die 15 Runden als Schnellster in der Klasse RS 2 und übernahm damit auch die Führung in der RCN-Junior-Trophy. Platz 44 von 138 Startern und 30. in der RCN-Gesamtwertung verdeutlichen die gute Leistung bei trockenem, sonnigem Frühlingswetter auf der legendären Nordschleife. Jens Rötter: „Ich bin sehr glücklich nach der Winterpause gleich wieder vorne mitgemischt zu haben. Bis auf einen schleichenden Plattfuss kurz vorm Boxenstopp hatte ich keine Probleme. Die zahlreichen Detailverbesserungen am Puma haben sich positiv ausgewirkt. Ich bin rundum zufrieden und hoffe Anfang Mai dieses Topergebnis wiederholen zu können."
Der 20-jährige Rietberger zeigte der Konkurrenz mit dem Puma die Krallen zeigte. Leistungsstärkere Fahrzeuge hatten in Kurvenpassagen Mühe sich gegen den weißen Flitzer zu behaupten. Ein Ergebnis der optimierten Motorsteuerung, die pro Runde etliche Schaltvorgänge überflüssig macht und ein breiteres Drehzahlband bietet. Die Verbesserungen am Fahrwerk ließen ein noch beherzteres Überfahren der Curbs zu, wobei die zusätzlichen Stabilisatoren an der Vorderachse wieder ausgebaut werden. „Das Auto war dadurch zu hart abgestimmt, so dass ich auf welligem Untergrund wie im Karussell Mühe hatte den Puma auf Kurs zu halten", so Rötter im Ziel.
…bei der 71. Int. ADAC Westfalen-Lippe-Fahrt konnten Ulli Nieweg / Lothar Bökamp auf Porsche 911 S ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr wiederholen. Mit insgesamt 21,09 Punkten haben sie sich am Ende mit einer Differenz von 0,95 Punkten gegen die zweit Platzierten Klaus Heidelberg / Dietmar Schüttler durchsetzen können. Mit Peter Rogalski / Fabian Mohr auf TVR Tuscan konnte sich ein weiteres Team vom MSC Gütersloh unter den ersten zehn im Gesamtklassement platzieren. In ihrer Klasse belegen sie den 4. Platz von 16 Teilnehmern. Bei Heinz Lüke / Burghard Brink auf Sunbeam Tiger lief es nicht ganz so gut, auf der zweiten Etappe verpassten die beiden 6 Orientierungskontrollen und konnten am Ende nur den 19. Platz im Gesamt und den 7. Platz von 8 Teilnehmern in der Klasse einfahren. Auch Erwin Reineke / Alfred Gorny auf Opel Kadett hatten auf der zweiten Etappe so ihre Problemchen, sie verpassten gar 13 Orientierungskontrollen und landeten so nur auf dem 23. Platz im Gesamt und auf dem 15. Platz von 16 Teilnehmern in ihrer Klasse.
In der Tourensportlichen Wertung fuhren Wolfgang Pfeiffer / Hanni Pfeiffer auf Porsche 356 C auf den 6. Platz von 13 Teilnehmern in der Klasse.
Frank Hoffmann / Dirk Nottebrock auf Porsche 911 E die zum ersten Mal zusammen fuhren und sich in der Touristischen Wertung versuchen wollten, traf es am härtesten, schon an der ersten Gleichmäßigkeitsprüfung wurden sie von Streckenposten auf den Ölverlust des Porsches hingewiesen. Nach einer Notdürftigen Reparatur einer Ölleitung setzten sie die Fahrt fort. Da das Leck und somit der Ölverlust immer größer wurde, beendeten sie zum Schutz des Motors, nach der zweiten Prüfung die Veranstaltung.
Bericht aus der WDR Lokalzeit vom 16.04.2011 - Alles ohne Navi...